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Trinkwasserhygiene im Gebäude: die wichtigsten Grundregeln

Wasser lebt. Unser Lebensmittel Nr. 1 sprudelt täglich aus unseren Wasserarmaturen zuhause, im Büro oder in der Werkstatt. Es ist von höchster Qualität – und enthält neben wichtigen Mineralien auch unzählige winzig kleine Lebewesen. Dass von ihnen auch eine Gefahr ausgehen kann, wird einmal mehr rege diskutiert. Zur Klarstellung hier die wichtigen Fakten.

Trinkwasserhygiene ist keine Selbstverständlichkeit, wie die aktuelle Berichterstattung in verschiedensten Medien zeigt. Das Schweizer Versorgungsnetz ist aber ausgezeichnet und liefert hochwertiges Wasser in die Liegenschaften. Damit dies beim Endverbraucher qualitativ hochwertig ankommt und Bakterien wie z.B. Legionellen nicht zur Gefahr werden, ist folgendes zu beachten:

Wasser braucht Bewegung
Wenn Wasser zu lange in den Leitungen stillsteht steigt die Gefahr, dass sich darin Bakterien vermehren. Wurde ein Bereich in einem Gebäude längere Zeit nicht genutzt empfiehlt es sich, das Wasser an jeder Armatur ein bis zwei Minuten laufen zu lassen, um Frischwasser nachzuziehen.

Warmwasser braucht mindestens 60 Grad
Die für die Legionärskrankheit verantwortlichen Bakterien, die Legionellen, mögen es lau. Sie vermehren sich in stillstehendem Wasser mit Temperaturen zwischen ca. 25 und 55 Grad am schnellsten. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Warmwasser auf 60 Grad erhitzt wird, um die Legionellenbildung zu verhindern.

Gebäudetechniksysteme brauchen Wartung
Damit das Wasser im Gebäude überall die nötigen Bedingungen vorfindet ist es wichtig, dass die Trinkwasserinstallationen, Warmwasser- und Klimaanlagen regelmässig korrekt kontrolliert und gewartet werden. Dies liegt in der Verantwortung von Eigentümern und Anlagebetreibern. Fachliche Unterstützung rund um die Trinkwasserhygiene im Gebäude bieten professionelle Gebäudetechniker, die für gute Beratung, Installation und Wartung stehen.

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